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Der digitale Euro soll Europa unabhängiger von US-Firmen wie Visa und Mastercard machen. Doch das Projekt ruft Kritiker in Politik und Finanzwirtschaft auf den Plan.
Neue Banknoten, weniger Nutzung: Eurolands Notenbank und die EU-Kommission arbeiten daran, trotz sinkender Nachfrage den Zugang zu Bargeld flächendeckend zu sichern.
Der Jahreswirtschaftsbericht enthält viele Ideen, aber wenig Konkretes, um die Wachstumskrise zu beenden. Dabei mangelt es nicht an Vorschlägen und Ideen.
Rita Süssmuth stieg spät in die Politik ein – und setzte Akzente als Familienministerin und Bundestagspräsidentin. Nun ist sie im Alter von 88 Jahren gestorben.
Der Wirtschaftsexperte der Union hält das prognostizierte Wachstum von einem Prozent für "sehr ordentlich". Er fordert "starke Antworten" auf die Strukturkrise.
Ist Bargeld in Deutschland ein Auslaufmodell? Für Bastian Brinkmann sind Münzen und Scheine überflüssig, für Hannes Koch nicht: ein Pro und Contra.
Die 28-jährige Linken-Abgeordnete Agnes Conrad aus Bayern stört sich an prekären Minijobs. Im Wirtschaftsausschuss macht sie sich für das Handwerk stark.
Mit der Forderung nach Einschränkung von Teilzeitarbeit haben CDU-Politiker eine hitzige Debatte ausgelöst. Auch im Bundestag gab es dafür viel Kritik.
In der Debatte über die Bekämpfung sogenannter "Clankriminalität" werfen die Koalition und die Grünen der AfD vor, ein "Sicherheitsrisiko" zu sein.
Auch die anderen Fraktionen sehen bei plattformbasierten Essenslieferdiensten Handlungsbedarf, sind sich aber über die nötigen Schritte uneinig.
Der Bundestag hat drei Gesetze zu EU-Vorgaben im Strafrecht beschlossen. Zudem soll die Bedrohung von Exil-Oppositionellen härter bestraft werden können.
Im rheinland-pfälzischen Landtag sollen keine Steuermittel an extremistische Mitarbeiter von Abgeordneten fließen. Die AfD spricht von „Gesinnungsterror” und klagt.
In der Corona-Pandemie mussten Politiker oftmals improvisieren. Wissenschaftler fordern für künftige Krisenlagen eine bessere Balance von Exekutive und Legislative.
Zusammenlegung von Sozialleistungen, mehr Digitalisierung und Pauschalisierungen - mit 26 Maßnahmen will die Kommission den Sozialstaat grundlegend reformieren.
In 2026 wählen Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, Sachsen-Anhalt, Berlin und Mecklenburg-Vorpommern. Warum das Wahljahr weit über die Länder hinaus wirken könnte.
Sicherheit vor Transparenz: Schwarz-Rot will den Schutz lebenswichtiger Infrastruktur ins Zentrum der Politik rücken. Die Opposition hält die Pläne für unzureichend.
Die Koalition betont die Notwendigkeit von CCS im Kampf gegen den Klimawandel. AfD und Linke kritisieren Umweltrisiken und hohe Kosten der benötigten Infrastruktur.
Umweltrisiken der Technologie hält der Meeresforscher für weitgehend begrenzbar. Trotzdem solle sie nur für unvermeidliche Restemissionen genutzt werden, mahnt er.
Der Bundestag setzt Basel III und die neue EU-Bankenregulierung um. Die Verwendung von Alt-Mitteln der Bankenabgabe bleibt jedoch strittig.
Um die Wirtschaft anzukurbeln, dringt Wirtschaftsministerin Reiche auf Strukturreformen. Die Opposition stellt der Regierung ein verheerendes Zwischenzeugnis aus.
Nachdem sie zum Stopp des Mercosur-Abkommens mit Südamerika beigetragen hatten, rudern die Grünen zurück und wollen das Abkommen vorläufig in Kraft treten lassen.
Mit Anpassungen in der Gewerbeordnung und der Streichung von Berichtspflichten wollen die Koalitionäre den Mittelstand entlasten. Zu wenig, findet die Opposition.
Grüne und Linke dringen auf eine bessere Ausstattung für Bus und Bahn. Die Lage des ÖPNV in den Städten und Gemeinden sei verheerend, sind sich die Fraktionen einig.
Das von der Koalition geplante Intelligente-Verkehrssysteme-Gesetz für die Freigabe von Mobilitätsdaten stößt bei Dateninhabern und Nutzern auf ein geteiltes Echo.
Der Kontinent muss die "Sprache der Machtpolitik" lernen, meint Bundeskanzler Merz mit Blick auf Trumps Vorgehen. Grüne und Linke fordern mehr Druck auf die USA.
Die Demokraten drohen mit einer Sperre von Geldern für die umstrittene Einwanderungsbehörde ICE. Das Weiße Haus zeigt sich kompromissbereit.
2025 war in Brüssel das Jahr der Omnibusse. Sie beinhalten Maßnahmen, um den Bürokratieaufwand in der EU zu senken. Doch der Ansatz der Kommission ist umstritten.
Die Plattform der Demokratischen Kräfte Russlands hat ihre Arbeit aufgenommen. Das Parlament des Europarats will mit ihr die Anti-Putin-Opposition im Exil stärken.
Während die slowakische Regierung zum kulturellen Kahlschlag ausholt, möchte die Stadt Trencín den Zusammenhalt in dem tief gespaltenen Land mit Kultur stärken.
Der Historiker Martin Schulze Wessel analysiert und kritisiert in "Die übersehene Nation" die deutsche Politik gegenüber der Ukraine seit dem Kaiserreich bis heute.
Mit „Balkan-Odyssee 1933-1941" erinnert Historikerin Marie-Janine Calic an eine lange ignorierte Episode der Geschichte und ergänzt das Bild des Fluchtgeschehens.
Die autoritäre Kulturpolitik der Regierung von Robert Fico ziele auf die Zerstörung demokratischer Strukturen, sagt der slowakische Schriftsteller Michal Hvorecky.
"Zeit"-Journalist Holger Stark plädiert in "Das erwachsene Land" streitbar für eine Emanzipation von den Vereinigten Staaten. Deutschland müsse "erwachsen" werden.
Zu frühe Nutzung sozialer Medien verändert die Hirnpsychologie, sagt die Psychologin Julia von Weiler. Sie plädiert für ein Nutzungsverbot für unter 16-Jährige.
Im Ausland sorgten sie als "German Hair Force" für Belustigung: Ab dem 8. Februar 1971 durften Soldaten durch den Haarnetz-Erlass ihre langen Haare behalten.
70 junge Erwachsene setzen sich in der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück mit der NS-Geschichte und der Verantwortung des Erinnerns auseinander.
Was bedeutet uns das Grundgesetz? 19 Künstlerinnen und Künstler haben sich mit seinen ersten 19 Artikeln befasst. Ihre Werke überraschen, provozieren und mahnen.
Nach dem Holocaust engagierten sich jüdische Parlamentarier in Ost und West – in Gesellschaften, die die Vergangenheit verdrängen wollten.
Zur aktuellen Ausgabe „Aus Politik und Zeitgeschichte" - der Beilage zur Wochenzeitung "Das Parlament“.