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Kurz notiert

Meinung

Kopf der Woche :
Umweltminister Carsten Schneider tritt am Mittwochvor die Hauptstadtpresse

Carsten Schneider (SPD) gibt sich zuversichtlich: Mit mehr Windrädern, mehr Elektroautos und zusätzlichen Investitionen in die Dekarbonisierung der Industrie werde es gelingen, die bestehende CO2-Lücke bis 2030 zu schließen. Insgesamt 67 Maßnahmen enthält das vom Umweltminister vorgelegte neue Klimaschutzprogramm, das die Bundesregierung am Mittwoch beschlossen hat – am letzten Tag der gesetzlichen Frist. Doch kaum war der Maßnahmenkatalog veröffentlicht, stand Schneider auch schon im Kreuzfeuer der Kritik. Die Opposition und selbst der Expertenrat, der die Bundesregierung in Klimafragen berät, bezweifeln, dass Deutschland damit seine Klimaziele erreichen kann. Die Deutsche Umwelthilfe, die zuletzt im Januar erfolgreich Nachbesserungen beim Klimaschutz vor Gericht erstritt, kündigte bereits eine neue Klage an. 


Zahl der Woche :
25

Millionen Tonnen CO2 fehlen, um das Klimaziel bis 2030 zu erreichen: minus 65 Prozent klimaschädlicher Emissionen.


Zitat der Woche :
"Dieses Klimaschutzprogramm ist eine dreiste Täuschung."

Katharina Dröge, Co-Fraktionschefin der Grünen, kritisiert das Klimaschutzprogramm der Bundesregierung als unzureichend.

Ein Jahr im Bundestag