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Mehr Geld für Forschung

16.11.2009
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1 Min

Forschung

Deutschland soll international einer der attraktivsten Forschungsstandorte sein. Daher, so Forschungsministerin Annette Schavan (CDU) am 11. November im Bundestag, habe sich die Regierung im Koalitionsvertrag darauf geeinigt, rund 4,8 Milliarden Euro mehr in die Forschung zu investieren. Schwerpunkte seien dabei die Gesundheits-, Energie- und Klimaforschung sowie der Pakt für Innovation und Forschung, dessen Zuschüsse bis 2015 jährlich um fünf Prozent steigen sollen. Ein weiteres wichtiges Anliegen sei die Schaffung eines Hauses der Zukunft sowie die Stärkung des Forschungsdialogs. Ernst Dieter Rossmann (SPD) forderte, die Forschungsförderung solle sich auf kleine und mittlere Unternehmen konzentrieren. Für die FDP-Fraktion merkte Patrick Meinhardt an, Deutschland müsse das Land mit den stärksten Forschungseinrichtungen werden. Diese bräuchten daher Bildungspartnerschaften mit Schulen und Hochschulen. Petra Sitte (Die Linke) bemängelte, die Milliardeninvestitionen in Wissenschaft und Forschung kämen nicht bei einkommensschwachen Familien an. Dieser Einschätzung schloss sich Krista Sager (Bündnis90/Die Grünen) an. Sie kritisierte , die zukünftige Finanzierung des Paktes für Forschung und Innovation stehe auf wackeligen Füßen, da ein Teil von den Bundesländern getragen werde müsse, denen bereits jetzt das Geld dafür fehle. asar z